Enthaltene Versionen
5.2-2-0
 Erweiterte Reverse-Proxy Konfiguration
Bei verschlüsselten Ports (HTTPS) lässt sich Authentifizierung über Client-Zertifikate aktivieren. Fordert die Web-Anwendung
oder der Reverse-Proxy zusätzlich eine Benutzeranmeldung, ist der Zugriff somit durch eine 2-Faktor-Authentifizierung geschützt.
Diese neue Möglichkeit erübrigt den Einsatz eines VPNs, sofern alle genutzten Anwendung über eine Web-Schnittstelle verfügen.
In diesem Zusammenhang wird beim Ausstellen von Zertifikaten speziell für den Zugriff von iPhones auf Exchange Server ein
Konfigurationspaket angeboten, das neben dem Client-Zertifikat auch gleich die passenden Einstellungen beinhaltet.
Für Installationen mit mehreren Internet-IPs ist die Möglichkeit interessant, beliebig viele Reverse-Proxy Ports anzulegen.
Per DNAT-Regel in der Firewall-Konfiguration lassen sich einzelne Ports mit bestimmten Adressen assoziieren. Dies ist insbesondere
dann notwendig, wenn sowohl HTTPS-Ports mit als auch ohne Authentifizierung über Client-Zertifikat benötigt werden.
Zur einfacheren Konfiguration des Zugriffs auf Exchange-Server stehen zusätzliche Schalter zur Verfügung, mit denen sich Autodiscover,
Offline-Adressbuch und die Exchange-Web-Services veröffentlichen lassen.
 Fallback für Ethernet-Schnittstellen
Der automatische Wechsel auf eine alternative Internet-Anbindung ist nun auch bei Ethernet- oder VLAN-Schnittstellen möglich.
Die Verfügbarkeit der Anbindung wird in diesem Fall per ping an eine zu definierende Liste von Adressen geprüft.
 Verbessertes Bandbreiten-Management
Das Bandbreiten-Management lässt sich nun in jeder Ethernet-, VLAN-, ADSL- oder ISDN-Schnittstelle individuell konfigurieren.
Richtungspfeile in der Konfigurationsoberfläche erübrigen die Definition neuer Protokolle um inverse Port-Signaturen zu erhalten.
Neue Algorithmen versprechen zudem eine gleichmäßigere und fairere Ausnutzung der Internet-Anbindung.
Auch eingehend ist jetzt Bandbreiten-Management möglich. Eigentlich müsste dies der Provider übernehmen, was in der Regel
mit deutlichen Aufpreis verbunden ist. Mit Einschränkungen lässt sich der Effekt jedoch auch durch eine Kombination verschiedener
Verfahren lokal erzielen. Insbesondere muss auf 20% der verfügbaren Bandbreite verzichtet werden. Der Anteil an TCP-Verbindungen
muss ausreichend hoch sein.
 Dynamischer DNS pro Schnittstelle
Um Systeme mit mehreren Internet-Anbindungen besser zu unterstützen, lässt sich nun in jeder Ethernet-DHCP-, ADSL oder ISDN-PPP-Schnittstelle
individuell dynamischer DNS konfigurieren.
 Diverse Software-Pakete
Aktualisiert wurden die Krypto-Bibliothek OpenSSL, die URL-Filter-Software, das Perl Digest-Modul, der IPSec- und der DNS-Server.
 Feste Krypto-Parameter für IPSec-Verbindungen
Wurde die Auswahl der Krypto-Parameter in IPSec-Verbindungen auf bestimmte Werte eingeschränkt, wurden diese nur beim Initiieren
der Verbindung berücksichtigt. Beim Initiieren der Verbindung durch die Gegenstelle, wurden alle unterstützten Algorithmen
akzeptiert.
 Benutzerdefinierte DHCP-Optionen im DHCP-Server
 Integrierte URL-Filter Datenbank
Kleinere Bugfixes und Verbesserungen
5.2-1-5
 Aktualisierung des Linux-Kernels
Das Update behebt ein Problem in der dynamischen Firewall, das zum Einfrieren des Systems führen kann und einen Fehler in der Hardware-Erkennung großer IDE-Festplatten.
Nach dem Update führt das System automatisch einen Neustart durch. Bitte starten Sie das System nicht von Hand neu.
 IPSec-Server
Gegen den IPSec-Server ist ein Denial-of-Service Angriff bekannt geworden. Das Update behebt das Problem.
In bestimmten Konstellationen wurden Clients und Servern mit dynamischer IP beim Verbindungsaufbau die falsche Konfiguration zugeordnet und dann aufgrund nicht zusammenpassender Parameter abgewiesen.
 SNMPv3 Server
Diverse Status-Informationen lassen sich nun per SNMP abfragen. Die Konfiguration erfolgt im Menü "Monitoring -> Netzwerk".
 Erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten für den Einsatz als OpenVPN Client
In OpenVPN Client-Schnittstellen lässt sich nun verbindungsspezifisches Schlüsselmaterial hinterlegen. Bisher wurden stets die Zertifikate und der Schlüssel verwendet, die auch für OpenVPN Server- und IPSec-Verbindungen genutzt werden.
Beim Import von verbindungsspezifischem Schlüsselmaterial werden neben dem PKCS#12-Format auch Installationspakete für Windows-Clients und OpenVPN-Konfigurationsdateien mit eingebetteten Schlüsseln unterstützt. Die Einstellungen der OpenVPN Client-Schnittstelle lassen sich dabei gleich an die im Installationspaket bzw. der Konfigurationsdatei gefundenen Werte anpassen, was die Konfiguration von OpenVPN Client-Verbindungen deutlich erleichtert.
Um die Kompatibilität mit OpenVPN-Servern Dritter zu erhöhen, wurden Eingabefelder für die OpenVPN-Parameter "tls-auth", "keydir" und "comp-lzo" hinzugefügt.
 F-Secure und Kaspersky Anti-Virus
Die Virenscanner von F-Secure und Kaspersky werden im Zuge des Updates aktualisiert.
 DynDNS und Policy-Based-Routing bei Internet-Zugang über DHCP
Bei Internet-Verbindungen über DHCP (Kabelmodem) war es bisher nicht möglich, die zugewiesene IP-Adresse bei einem DynDNS-Anbieter zu aktualisieren. Ebenfalls problematisch war die Konfiguration von Routen, die an der erforderlichen Angabe eines Gateways scheiterte. Hier lässt sich nun der spezielle Wert "0.0.0.0" eintragen.
 VLAN-ID für VDSL
Bisher war die VLAN-ID für VDSL-Verbindungen fest auf den Wert 7 eingestellt. Um auch Provider zu unterstützen, die mit anderen VLAN-IDs arbeiten, ist diese nun frei einstellbar.
 Anlegen von VLAN-Schnittstellen
Seit Version 5.2-1.3 wurden neu angelegte VLAN-Schnittstellen im System nicht aktiviert.
Kleinere Bugfixes und Verbesserungen
5.2-1-4
 Aktualisierung des Linux-Kernels
Der neue Kernel 2.6.32.42 aus Version 5.2-1.3 führte auf einzelnen Systemen zu Abstürzen, deren Ursache bislang nicht geklärt werden konnte. Es wird nun wieder die ältere Version 2.6.32.28 installiert, erweitert um neue Funktionen und relevante Bugfixes aus den neueren Kerneln.
Nach dem Update führt das System automatisch einen Neustart durch. Bitte starten Sie das System nicht von Hand neu.
 Denial-of-Service gegen Web- und Administrations-Server
Mit Hilfe spezieller Anfragen war es möglich, den kompletten Speicher zu belegen.
 Generierung der IDS-Statistik
Aufgrund eines Fehlers in Update 5.2-1.3 wurde die IDS-Statistik nicht mehr generiert.
Kleinere Bugfixes und Verbesserungen
5.2-1-3
 Aktualisierung des Linux-Kernels
Die neue Version enthält einige kleinere Bugfixes und Neuerungen für zukünftige Erweiterungen.
Nach dem Update führt das System automatisch einen Neustart durch. Bitte starten Sie das System nicht von Hand neu.
 Neue Version des DNS-Servers
Gegen die alte Version war ein möglicher Denial-of-Service Angriff bekannt geworden.
 Verzicht auf Domain-Suffix suche
Wenn Systemdienste einen DNS-Namen nicht auflösen konnten, wurde bislang der lokale Domain-Name angehängt und eine erneute DNS-Auflösung versucht. Bei lokalen Domains mit Wildcard-DNS-Eintrag führt dies nun vermehrt zu Problemen, seit die ersten produktiven reinen IPv6-Server im Internet erreichbar sind.
 Aktualisierung der IDS-/IPS-Signaturen
Systeme, die nicht im Rahmen des Pflegevertrags täglich neue Signaturen erhalten, erhalten mit diesem Update neue Signaturen für die Intrusion-Detection und -Prevention.
 Weitere Optionen für den kostenpflichtigen URL-Filter
Für "Soziale Netzwerke" ist nun eine eigene Kategorie verfügbar. Die dort enthaltenen Adressen waren bisher in anderen Kategorien einsortiert.
Ein neuer Schalter ermöglicht es, Adressen die nicht in der Datenbank enthalten sind an den Hersteller zu übermitteln. Die Adressen werden nach Prüfung in zukünftige Versionen der Datenbank einsortiert.
 Konfigurierbare Proxy-Auto-Conf Datei
Die bislang fest vorgegebene PAC-Datei lässt sich nun um beliebige Domains bzw. Adressen erweitern, auf die Browser direkt bzw. über Proxy zugreifen sollen.
 Zugewiesener DNS für L2TP-Clients
Da Clients häufig der zentrale Windows-Server als DNS zugewiesen werdens soll, wird diese Einstellung nun schon im Assistenten abgefragt. In der L2TP-Schnittstelle lässt sich nun zudem ein sekundärer DNS konfigurieren.
 IPSec-L2TP Verbindungen von Windows XP Clients mit gleicher NAT-IP
Ein Windows XP IPSec-L2TP Client hinter einem NAT-Router meldet seine interne IP-Adresse beim Verbindungsaufbau nicht. In Versionsreihe 5.1 war es daher möglich, gleichzeitig VPN-Verbindungen zu mehreren Windows XP Clients mit der selben internen IP-Adresse aufzubauen. Dies war in Versionsreihe 5.2 nicht mehr möglich, da nun die interne IP aus anderen Werten hergeleitet wird. Um bestehende Installationen wie bisher weiter betreiben zu können, erlaubt nun ein Kompatibilitätsschalter, das alte Verhalten wieder herzustellen.
 Kleinere Bugfixes im POP3-/SMTP-Proxy
 Neue Version des OpenVPN-Servers und -Clients
 Neue Version des DHCP-Servers und -Clients
 Optimierte Speichernutzung bei Generierung der Firewall-Statistik
Kleinere Bugfixes und Verbesserungen
5.2-1-2
 IPSec-Verbindungen mit iPhone
Seit der vorherigen Version 5.2-1.1 schlugen IPSec-Verbindungen mit iPhone fehl, sofern die Verbindung über einen NAT-Router lief.
 Uploads über Web-Proxy
Datei-Uploads via Proxy zu einzelnen Web-Server sind wegen Timeout abgebrochen.
Kleinere Bugfixes und Verbesserungen
5.2-1-1
 HTTPS-Verbindungen über Web-Proxy
In den Versionen 5.1-4.0 und 5.2-1.0 wurden bei aktiviertem Virenscan Downloads über HTTPS extrem verlangsamt.
 IDS/IPS mit Kabelmodem
Bei Internet-Zugängen über DHCP (Kabelmodem) wurde die dynamische IP-Adresse nicht als interne IP-Adresse behandelt. Legitime ausgehende Verbindungen wurden daher unter Umständen als verdächtige eingehende Verbindung durch die Intrusion-Detection/-Prevention blockiert.
 Automatische IDS-Updates
Bei Geräten mit dem Zeichen "=" in der Hardware-ID wurde das automatische Signatur-Update der Intrusion-Detection fälschlicherweise verweigert.
 Passthrough für IPSec-Verbindungen
In den Versionen 5.1-4.0 und 5.2-1.0 wurden geroutete IPSec-Nat-Traversal Pakete nicht mehr maskiert (NAT), wenn die Freigabe in der Firewall-Konfiguration auf der Maske für Quelle "LAN" konfiguriert war. Die IPSec-Clients im LAN konnten in diesem Fall keine VPN-Verbindung mehr in das Internet aufbauen.
 Graphische Statistik zum Bandbreiten-Management
Seit Version 5.2-0.1 bzw. 5.2-1.0 wurden die Statistiken nicht mehr fortgeschrieben.
Kleinere Bugfixes und Verbesserungen
|